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Violine

Dieser Text beschreibt Violine.


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Violine Artikel

Eine Violine (auch Geige genannt) und die Viola sind aus verschiedenen Hölzern gefertigte Saiteninstrumente.
Sie werden mit einem Bogen gestrichen (Streichinstrument).

Inhaltsverzeichnis
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Funktionsweise

Die Violine ist mit vier Saiten in dem Quintenabstand (g - d’ - a’ - e’’ ) bespannt, die am unteren Ende des Korpus am Saitenhalter, am oberen Ende des Halses auf Wirbeln in dem Wirbelkasten befestigt sind. In der Mitte des Korpus drücken die Saiten den hölzernen Steg auf die Decke, wodurch die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden.

Die Violine ruht auf dem linken Schlüsselbein und wird leicht von der linken Hand des Spielers gestützt; die linke Hand greift die Saiten, die rechte Hand den Bogen, mit dem die Saiten gestrichen werden.

Auf dem Griffbrett befinden sich keine Bünde. Daher muss der Geiger, um den Ton einer Saite zu erhöhen, die niederzudrückende Stelle exakt treffen.

Es gibt neben dem Streichen andere Techniken, die Saiten zu dem Schwingen zu bringen: durch Zupfen (pizzicato oder pizz.) oder Schlagen mit harten oder weichen Gegenständen sowie den Ort der Anregung kann die Klangfarbe weitreichend beeinflusst werden. An der Violine kann ein Dämpfer angesetzt werden (sordino, con sord.) oder es wird ein "flageolett" gespielt, indem die Finger der linken Hand ca. leicht auf die Seite gelegt werden, wodurch sie "flötenartig" klingt. Die Stärke der Anregung bestimmt die Lautstärke. Durch Hin- und Herbewegen des Fingers,des Handgelenkes bzw. des ganzen Armes lässt sich ein Vibrato des Tons erzeugen.
Violine Beschreibung
Violine Beschreibung
J.B.Vuillaume

Das Bild zeigt eine Guarnerius-Kopie von Jean Baptiste Vuillaume von 1862.

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Die wichtigsten Bauteile

  • Der Hals
  • mit dem Griffbrett welches über den Korpus hinaus ragt.
  • Die Schnecke am Ende des Halses, häufig Erkennungsmermal eines guten Geigenbauers.
  • Die Decke, der mit den F-Löchern versehen gewölbte aus Fichtenholz gefertigte obere Teil.
  • Der Bassbalken
  • Der Stimmstock (die Seele), deren präzise Plazierung den Klang der Violine erheblich beeinflusst. Er überträgt den Klang auf den Rücken (Boden).
  • Die Zargen: die Seitenteile des Instrumentes.
  • Der Rücken: Boden meist aus Ahorn gefertigt.
  • Die Qualität des Lackes ist für den Ton von hoher Bedeutung.
  • Die Saiten

Violine Beschreibung

Buch-Tipp: Die Welt der vier Saiten. Eine Betrachtung des Violinspiels Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die Welt der vier Saiten. Eine Betrachtung des Violinspiels". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Geschichte

Vorläufer der Violine stammen aus dem spanisch-maurischen Raum in dem 8. Jahrhundert. Als weiterer Vorläufer ist das Rebec bis in das 16. Jahrhundert gespielt zu bezeichnen. Die bis heute in dem Wesentlichen unveränderte Form der Violine ist seit etwa 1540 gebräuchlich.

Die erste urkundliche Erwähnung der Violine erfolgte um 1523, als in Turin am Hofe des Herzogs von Savoyen "les trompettes et vyollons de Verceil" (Trompeten und Violinen aus Vercelli) ein Honorar erhielten.
Erste Abbildung einer Violine ist eine violinspielende Putte auf dem Altarbild in der Kirche S.Cristoforo in Vercelli.
Bekannte Geigenbauer in Italien: Andrea Amati und Nicolo Amati, Guarnerius, Stradivarius. Nördlich der Alpen: Jakobus Stainer aus Absam, die Familien Klotz aus Mittenwald und die Familien Fichtl aus Füssen.

Im Laufe der Zeit unterlag die Violine einigen baulichen Veränderungen, die sich auf den Klang auswirkten. Die Bauformen des 19. Jahrhunderts haben einen längeren und schräger angesetzten Hals und einen stärkeren Bassbalken als die Violinen in der alten Mensur. Dank längerer Saiten und dem nunmehr gestreckt-konkaven Bogen erhöhte sich die Lautstärke und entsprach somit den stets größer werdenden Konzertsälen und Orchestern. Seit Beginn der 1950er Jahre kehrte man jedoch für die Aufführung Alter Musik zu den ursprünglichen Bauformen zurück, um eine historische Aufführungspraxis zu ermöglichen.

Der industrielle Geigenbau hatte in Japan seinen Ursprung durch Masakichi Suzuki (....-1944) dem Vater des berühmten Violinpädagogen Shinichi Suzuki. Der Betrieb beschäftigte bereits nach kurzer Anlaufzeit über 1 Tausend Mitarbeiter.

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Verwandte Instrumente

Eine größere und tiefer klingende Bauform der Violine ist die Bratsche, auch Viola genannt. Zur selben Instrumentenfamilie gehört das Violoncello, das aber in einer anderen Haltung gespielt wird, nämlich mit dem Hals nach oben und der Vorderseite weg vom Spieler. Der Kontrabass hat sowohl bauliches Merkmalen der Gamben als auch der Geigenfamilie.

Buch-Tipp: Eine Harfe ohne Saiten. Oder Wie man einen Roman schreibt Die erbaulichen Qualen des Dichters Zumindest können wir teilnehmen an den Qualen des Dichters Melf und seinem Werk ‚Eine Harfe ohne Saiten' - von den allerersten Anfängen bis zu dem Eintreffen der Freiexemplare. „Es sind sechs. Melf kann sich aber an mindestens siebzehn Leute erinnern, denen er ein Freiexemplar versprochen hat, nicht...

Verwandte Themen

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Violine aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

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